Wachstum in Rösrath – Raumperspektive 2035 – der Druck der Großstadt

In vier Baugebieten könnten 300 Wohnungen entstehen
Quelle: http://www.ksta.de/27979750 ©2017

Dringend benötigten Wohnraum schaffen und den Charakter von Rösrath erhalten: Zwischen diesen beiden Kontrapunkten müssen die Planer der Stadtverwaltung zurzeit eine Balance finden.
Der zuständige Dezernent Christoph Herrmann berichtet von den Anforderungen, die von allen Seiten zur Stadt Rösrath kommen: Der Deutsche Mieterbund fordere zu verstärktem Wohnungsbau auf, die Bauwirtschaft berichte von „riesiger“ Nachfrage.
Auch die Stadt Köln dränge die Nachbarn*, einen Teil des Wohnungsbedarfs zu decken, den sie selbst nicht bewältigen könne. Auf der anderen Seite stehe der Wunsch von Anwohnern und Bürgerinitiativen, das bisherige Bild Rösraths zu erhalten…“

* „Raumperspektive 2035“ – was ist das?

Überregional werden von der Politik (www.stadtumland-nrw.de) „Wachstumsräume“ betrachtet, wie es die „Zukunftskonzepte für Großstädte und ihre Nachbarkommunen im Metropolraum Nordrhein-Westfalen“ beschreiben – hier die „Raumperspektive 2035 – Kooperation Köln und rechtsrheinische Nachbarn“, an der neben den Großstädten Köln, Leverkusen und Bergisch-Gladbach die Umlandkommunen Troisdorf, Niederkassel und Rösrath beteiligt sind.
D
ie entsprechende Kooperationsvereinbarung für die auf unbestimmte Zeit angelegte Kooperation Köln und rechtsrheinische Nachbarn wurde in allen beteiligten Städten und Kreisen politisch diskutiert und beschlossen sowie von den Oberbürgermeistern, Bürgermeistern , Landräten oder Dezernenten unterzeichnet (für Bergisch-Gladbach am 09.03.17, für Rösrath am 13.03.17).

Sie enthält unter anderem Aussagen zu den strategischen Zielen der Kooperation, zur Organisation der Zusammenarbeit sowie zur Finanzierung und ist auf Fortschreibung ausgelegt.

Die Raumperspektive 2035 ist mit 4 zentralen Erwartungen verbunden:
– Neue Einwohnerinnen und Einwohner tun unserer Stadtregion gut: Sie machen eine solide Entwicklung von Wirtschaft und Kommunen möglich!
Nah am Arbeitsplatz, nah am Freiraum, nah am Geschehen: neue Dichten steigern Lebensqualitäten!
Mobilität und Stadtentwicklung werden umwelt-, klima- und menschenfreundlicher: mit guten Schnittstellen und Wegen unterwegs zum CO2-neutralen Verkehr auf der Drehscheibe am Rhein!
– Multifunktionalität ist das Gebot der Zukunft: gemischte Quartiere, multimodale Verkehrsketten, vielfältig nützliche Freiräume, attraktive Wege für alle Verkehrsteilnehmer!

Insgesamt stellt sich die Stadtregion als Wachstumsraum mit hohem Siedlungsdruck und Flächenkonkurrenzen aufgrund hoher Wohnungsnachfrage und starker Wirtschaftsentwicklung dar.


 

Bebauungsplan Nr. 78 „Schloss Venauen“ – 1. Änderung

Der Bebauungsplan Nr. 78 „Schloss Venauen“ liegt als verbindendes Element zwischen den Ortsteilen Rösrath-Mitte und Hoffnungsthal oberhalb des großen Retentionsbeckens im Landschaftspark „Venauen“. Im Norden befinden sich die Flächen der Stadtwerke, im Nordosten der Sportplatz Venauen mit der Sporthalle sowie angrenzend die Rettungswache. Im Osten liegen Flächen eines Umspannwerkes, im Westen verläuft die Hauptstraße (L 284) und im Süden befindet sich eine private Waldfläche.
Der Geltungsbereich der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 78 „Schloss Venauen“ beinhaltet die Flächen der ehemaligen Kapelle an der Hauptstraße sowie die Flächen zwischen dem Schloss, dem Umspannwerk und der Schule und hat eine Größe von ca. 2,0 ha.


Im östlichen Teil des Bebauungsplangebietes in Anschluss an das „Schloss Venauen“ soll die bisher als Mischgebiet festgesetzte Baufläche zukünftig als allgemeines Wohngebiet festgesetzt werden. Damit soll auf die in den letzten sieben Jahren nicht realisierte Vermarktung zu Dienstleistungszwecken oder
nichtstörendem Gewerbe reagiert werden. Ein neues Konzept sieht hier die kleinteilige Bebauung mit Mehrfamilienhäusern vor, die im Abstand zum denkmalgeschützten Gebäude des Schlosses errichtet werden könnten.
Mehr dazu siehe:
zur Begründung
zur Planzeichnung

Die Offenlage des BPlan 78 – 1. Änderung wird am 10.07.2017 im Stadtrat behandelt. Alle Vorlagendokumente aus der Planungsausschuss-Sitzung vom 12.06. finden Sie hier!

Planung ohne Fakten,  Leserbrief-Kommentar
zum Artikel „Neue Bewohner für das Rösrather Zentrum“
im Kölner Stadt-Anzeiger vom 14.06.2017:

„… Eine große Senioreneinrichtung, die das Immobilienunternehmen Moderne Stadt 2014 ins Gespräch brachte, lehnten die Kommunalpolitiker ab. So einigten sich beide Seiten auf Wohnungsbau. Der Planungsausschuss billigte dies bereits im Januar, CDU-Fraktionschef Erhard Füsser forderte aber eine weniger dichte Bebauung.
In dem nun fünf Monate später vorgelegten Bebauungsplan ist die Zahl der Wohnungen etwas geringer als im Januar anvisiert, statt Reihenhäusern sollen Doppelhäuser entstehen. Vorgesehen sind 14 Doppelhaushälften. Daneben sind rund 75 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern geplant, die neuen Gebäude sollen direkt hinter Schloss Venauen und gegenüber der Förderschule entstehen.
Angesichts der Gesamtzahl von 90 neuen Wohnungen in Venauen forderten Füsser und Ausschuss-Vorsitzender Wolfgang Büscher (CDU) ein besonderes Augenmerk auf die verkehrlichen Auswirkungen….“

– Quelle: http://www.ksta.de/27789590 ©2017

 

 

 

 

Wachstumsgrenzen – Rösrather Planungsausschuss berät heute über neues Wohngebiet

Die Grenzen des Wachstums
Die laufenden Bebauungsplanungen in Rösrath zeigen, dass eine Diskussion über die zukünftige Entwicklung von Rösrath immer wichtiger wird. Andere Kommunen haben deshalb rechtzeitig ein LEITBILD entwickelt, um die Fragen des Wachstums aus übergeordneter Perspektive  grundsätzlich beantworten zu können.

Im Planungsausschuss und Stadtrat haben die Politiker heute, 17:30 im Bürgersaal, im TOP 3 über den neuen Bebauungsplan Nr. 121 „Altvolberger Wiese“ zu beraten.
siehe: http://212.227.138.213/…/Vm9sYmVyZ2VyRmVsZC0…/12/n/31988.doc
Neben dem im Vorjahr anvisierten Neubaugebiet am Kirchweg mit etwa 50 Häusern rückt nun also eine weitere größere Fläche für Wohnungsbau, ebenfalls in Forsbach, auf die Tagesordnung. Beide Projekte zusammen lassen 300 bis 400 zusätzliche Einwohner erwarten. Aus Sicht der Stadtverwaltung ist das überschaubar. Entgegen früheren Prognosen, die von einer stagnierenden Einwohnerzahl ausgingen, erwartet die Stadt Rösrath inzwischen ein Wachstum auf 30 000 bis 31 000 Bürger.
– Quelle: http://www.ksta.de/26142390 ©2017

Außerdem wird im TOP 8 über drei neue, großvolumige Gebäude an der Bergischen Landstraße (23-25) gesprochen. Hier wurde seitens des Investors nochmal nachgelegt und eines der beiden großen Gebäude um weitere 3 WE und 5 m in der Front erweitert. Das alles soll sich vertragen mit den Änderungen im Bebauungsplan 115 (Backeswiesen – Berg. Landstr.) ? Zudem wird sich das Parkproblem entlang der Bergischen Landstr. weiter verschärfen….
http://212.227.138.213/ratsinfo/roesrath/Proposal.html…

Anwohner wollen Bauvorhaben in Overath verhindern

Bürgerbeteiligung – zwischen Baukultur und Baurecht
Aktuelles Beispiel aus Overath, bei dem ein „Riesenklotz“ neben einem denkmalgeschützten Gebäude entstehen soll:

Das Gebäude füge sich überhaupt nicht in die Umgebung ein

5 Familien aus der Nachbarschaft wollen sich für ein „sachbezogenes transparentes Verfahren“ einsetzen.
Sie wollen ein anstehendes Verfahren zur Erarbeitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „kooperativ begleiten“, und sich für „ausgewogene Abwägung der Interessen von Bauherren, Öffentlichkeit und Nachbarschaft einsetzen“
siehe Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.02.2017

Sachstand zur „Denkmalbereichssatzung Volberg“

Mit Datum vom 14.7.2015 hatte die Bürgerinitiative „Rösrath gemeinsam gestalten“ mit einer Anregung (Bürgerantrag) gem. § 24 GO NW die Aufstellung einer Erhaltungssatzung für den Bereich Volberg vorgeschlagen. Die Verwaltung hatte diese Anregung grundsätzlich positiv aufgegriffen, allerdings relativiert und schließlich eine Denkmalbereichssatzung empfohlen.

Unter Hinweis auf die Mitteilungsvorlage vom 28.07.2016 und die Beratung im Stadtentwicklungs-, Planungs- und Verkehrsausschuss vom 29.08.2016 baten wir nun um eine  Mitteilung über den Fortschritt der Gespräche mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege und die weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit.

Die Stadtverwaltung teilt uns dazu jetzt mit:
„Im Herbst 2016 gab es eine ausführliche Begehung mit einer Expertin des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege aus Brauweiler. Darauf aufbauend hat die Stadt noch etliches Informationsmaterial zusammengestellt, um die Kollegin umfassend ins Bild zu setzen.
In zwei Wochen gibt es einen weiteren Gesprächstermin zwischen Stadt und Rheinischem Amt für Denkmalpflege. Dort sollen erste Ergebnisse präsentiert werden. Wann wir dann mit Inhalten in die Öffentlichkeit und den zuständigen Ausschuss gehen können, lässt sich heute noch nicht abschätzen.“
Diesem einzigartigen, historischen Ortsteil-Ensemble mit seiner seltenen, original erhaltenen Kopfsteinpflasterstraße wäre zu wünschen, dass unsere Anregungen bald angemessen umgesetzt werden, bevor weitere Hänge rundherum abgeholzt und Investoren der ursprünglichen Bebauung immer näher rücken …

Bebauungsplan 78 „Schloss Venauen“ – Planbereichskarte aktualisiert

In der Ausschuss-Sitzung vom 23.01. 17 wurde  die Aufstellung der 1. Änderung  für den Bebauungsplan Nr. 78 „Schloss Venauen“ beschlossen – in dem in der Anlage zur Sitzungsvorlage dargestellten,  erweiterten Geltungsbereich – und es wurde festgelegt, dass das Verfahren gem. § 13a BauGB (Bebauungsplan der Innenentwicklung) erfolgen soll.

In der Katasterkarte zur Sitzungsvorlage sind allerdings die 4 Gebäude um den Teich herum noch nicht verzeichnet, die zur Beurteilung des Plans mglw. nicht unwesentlich sind.

Zur besseren Übersicht wird der Planbereich (hellblau markiert) hier in einer Karte dargestellt, in der alle bestehenden Gebäude eingezeichnet sind.

Leitbild – Erfahrungen aus 1. Hand


Die Arbeitsgruppe „Stadtentwicklung“ sowie weitere Mitglieder und Förderer des Vereins „Lebenswertes Sülztal“ hatten am 10.01.2017 zur Diskussion zum Thema  „Leitbild – Erfahrungen aus 1. Hand“ folgende Referenten eingeladen:
Bernd Sassenhof
Erster Beigeordneter der Stadt Overath
Prof. Dieter Prinz
Stadtplaner und Sprecher der Bürgeragentur Kürten
Werner Lietz
Geschäftsführer der Bürgeragentur Kürten

Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben bisher die Kommunen Overath („Das Leitbild unserer Stadt“) und Kürten („Leitbild 2020“) ein Leitbild entwickelt.

Bernd Sassenhof
berichtete über Hintergründe und Werdegang zur Entwicklung des Leitbildes für Overath und einige praktische Erfahrungen bei der Umsetzung der Ziele.
Alle Vorlagen der Verwaltung müssen seitdem einen konkreten Bezug zum Leitbild dokumentieren.
Die Initiative ging 2001 von ihm aus, also aus einer hervorstehenden Position innerhalb der Verwaltung.
Ende 2003 erfolgte die Gründung des Stadtmarketingverein Overath; 2006 erfolgte der Ratsbeschluss der Beauftragung eines Leitbildes; weitere 2 Jahre vergingen bis zu einer Auftakt-veranstaltung am 19.06.2008. Am 01.12.2010 hatte der Stadtrat ein Leitbild beschlossen.
Siehe unseren Blog-Beitrag vom 09.11.2016

Prof. Dieter Prinz
und Werner Lietz berichteten von einer ganz anderen Ausgangssituation in Kürten: Hier entwickelte sich die Initiative aus der Bürgerschaft. Der Ratsbeschluss zur Initiierung des Leitbildes ist von Juni 2005. Prof. Prinz selbst leitete in den Jahren bis 2008 fast 170 Sitzungen. Der Ratsbeschluss datiert von Februar 2008.
Derzeit erfolgt die Fortschreibung des Leitbildes 2030. In Kürten unterstützt die Bürgeragentur seit 2008 die Umsetzung von Projekten – eine Bürgerinitiative für alle Kürtener, offiziell vom Rat eingesetzt. Die Bürgeragentur ist kein Verein und auch keine Interessengemeinschaft, sondern eine Einrichtung, die auf Basis des Kürtener „Leitbilds 2020“ ehrenamtlich und gemeinnützig agiert.
Dieter Prinz, bis zu seinem Ruhestand Professor für Städtebauliches Entwerfen und Stadterneuerung an der Fachhochschule Köln, und der aus der IG-Bewegung kommende Werner Lietz unterstützen als Sprecher und Geschäftsführer, beide ehrenamtlich. Sie geben auf Basis des Leitbilds Handlungsempfehlungen, entwickeln Ideen und unterstützen die Bürgerschaft im Dialog mit Verwaltung und Politik.
Prof. Prinz kennt auch die Gegebenheiten in Rösrath bestens, zumal er 1990 für Rösrath-Hoffnungsthal den „Ortskernentwicklungsplan“ entworfen hatte, der dem Verein in Farbkopie vorliegt. (Ebenso liegt uns der „Rahmenplan für Forsbach“ von 1990 vor, den die Fa. Raumplan entwickelt hatte).

Die sehr interessante Diskussion mit den Referenten und Initiatoren der Leitbilder zeigte, dass die Initiative in Rösrath – wie auch in Kürten – sich am ehesten aus der Bürgerschaft (Verein oder Gruppe) heraus entwickeln wird.
Über das weitere Vorgehen werden wir im Arbeitskreis intensiv beraten und wir freuen uns, dass die Referenten ihre Bereitschaft signalisiert haben, uns auch in Zukunft beratend zur Seite zu stehen..

Links:

Leitbild Overath
Leitbild Kürten 2020
Bürgeragentur Kürten
Stadtleitbildentwicklung

Wohnungsbauflächen in Rösrath und der Regionalplan

Wohnungsbauflächen in Rösrath und der Regionalplan
(früher: Gebietsentwicklungsplan)

„Ich möchte, dass das familienfreundliche Flair erhalten bleibt“ sagte Bürgermeister Mombauer im KStA-Interview vom 30.12.2016 über die Bilanz des vergangenen Jahres und die Aussichten auf 2017.

Auf die Frage „Wie könnte die Stadt bezahlbaren Wohnraum schaffen?“ antwortete Mombauer: „Die Sorge bleibt, dass Rösrath zur Stadt der Besserverdienenden werden könnte. Ich möchte, dass das bezahlbare, familienfreundliche Flair erhalten bleibt. 75 Prozent des Stadtgebiets sind Grünfläche, da ist es vertretbar, innerstädtisch Flächen zu bebauen. Die vielfach vertretene Einstellung, dass das Boot voll sei, teile ich nicht. Im Grunde haben wir noch reichlich Flächen, die sich für den Wohnungsbau nutzen lassen. Der Gebietsentwicklungsplan*, der aktuell gemeinsam mit der Bezirksregierung erarbeitet wird, wird das klären und entsprechende Flächen definieren….“

*Anmerkungen zum Gebietsentwicklungsplan 
Der Gebietsentwicklungsplan (heute: Regionalplan) ist für die Planungen der Kommunen von besonders hoher Bedeutung. (zu den Aufgaben des Regionalplanes siehe Präsentation der Bezirksregierung vom 29.01.2016!)
Der bisherige Regionalplan Köln datiert von 2001. Die derzeit begonnene Fortschreibung des Regionalplan soll auf Grundlage eines breit angelegten Dialoges mit allen betroffenen Akteuren entstehen und befindet sich in der Phase des informellen Planverfahren. Erster Ansprechpartner sind zunächst die Kommunen als Träger der Bauleitplanung. Der neue Regionalplan soll den Kommunen diejenigen Entwicklungsspielräume sichern, die sowohl aus regionaler wie kommunaler Sicht für die nächsten 15-20 Jahre erforderlich sind. Den Planungsabsichten der kommunalen und regionalen Planung sind bestimmte Grenzen gesetzt. Einerseits engen bestimmte demographische, ökologische und ökonomische Entwicklungen den Planungsspielraum ein, andererseits bestehen rechtliche Vorgaben.

Auf der Auftaktkonferenz aller Hauptverwaltungsbeamten hat die Bezirksregierung die Kommunen darauf hingewiesen, dass es im eigenen Interesse liege, über aktuelle Stadtentwicklungskonzepte zu verfügen, um gut auf den Überarbeitungsprozess vorbereitet zu sein. Daher sei es notwendig, dass alle kommunalen Planungsträger im Regierungsbezirk Köln ihre Flächennutzungspläne daraufhin überprüfen, ob diese den gegenwärtigen Anforderungen an die Raumentwicklung genügen und als Grundlage für neue regionalplanerische Festlegungen geeignet sind.
(Der derzeit noch rechtskräftige Flächennutzungsplan der Stadt Rösrath stammt in seinen Ursprüngen aus 1991, auch wenn das Datum mit  Stand 05/2016 aktualisiert wurde.)

Die Anhörung der einzelnen Kommunen hat erst vor kurzem begonnen; für Rösrath erfolgte diese am 7.11.2016. Mit einer Offenlegung ist nicht vor 2019 zu rechnen.

 

 

Auf dem Weg zu einem Leitbild für Rösrath …

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt,
dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen!“
(Erich Fromm )
Dieser Leitgedanke ermutigte die „Macher“ des Leitbildes für die Stadt Overath, für die der Stadtrat am 01.12.2010 ein Leitbild beschlossen hatte.
Auf dem Weg zu einem LEITBILD für Rösrath hat der Arbeitskreis „Stadtentwicklung“ einen der Mitwirkenden des Overather Leitbildes, Herrn Amelung, am 08.11.2016 eingeladen, über die Erfahrungen der Stadt Overath  zu berichten:

Erste Ideen für das Overather Leitbild datieren aus 2001; mit ausschlaggebend waren u. a. die eingebrachten Erfahrungen des damals neuen ersten Beigeordneten Bernd Sassenhof. Ende 2003 erfolgte die  Gründung des Stadtmarketingverein Overath;
2006 erfolgte der Ratsbeschluss der Beauftragung eines Leitbildes; weitere 2 Jahre vergingen bis zu einer Auftaktveranstaltung am 19.06.2008.
Neben einer Leitbildkommission wurden 6 themenbezogene Arbeitskreise gegründet, die ab 2008 in intensiven Beratungen und Diskussionen ihre Ziele und Vorstellungen formulierten. Näheres ist der Präsentation zu entnehmen.

Die Darstellungen von Herrn Amelung ermutigen den AK „Stadtentwicklung“ von „Rösrath Gemeinsam Gestalten“, den Weg hin zu einem Leitbild für Rösrath weiter zu verfolgen, auch wenn bis dahin noch einige „dicke Bretter zu bohren“ sind.

Links
:
Präsentation für die Sondersitzung des Stadtrats vom 01.12. 2010
Protokoll dieser Sitzung des Stadtrats vom 01.12.2010
LEITBILD der Stadt Overath (Broschüre)
externe Links:
Die Stadtleitbild-Entwicklung, Prof. Ursula Funke, FfM

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